Familienaufstellungen

Systemische Familienaufstellungen

Ein wirksames Mittel familiäre Verstrickungen und Konflikte bewusst zu machen und zu lösen ist die systemische Familienaufstellung.

In einer Aufstellung werden die Kräfte, die im Familiensystem wirken, offensichtlich und erfahrbar. Schwächende oder krank machende Muster, die Beziehungen innerhalb einer Familie über Generationen hinweg bestimmen, entfalten sich vor den Augen des Aufstellenden. Sie können angeschaut, wahrgenommen, verändert und schließlich angenommen werden.

Im Annehmen dessen, was gewesen ist und in der Ausrichtung auf das, was heute möglich ist, liegen Kraft, Frieden und Freiheit für das Leben im Hier und Jetzt.

Die Familienaufstellungen finden mehrmals im Jahr im Rahmen eines
Wochenendseminars statt.

Voraussetzung für die Teilnahme für Nicht-KlientInnen ist ein persönliches Vorgespräch sowie zwei Nachgespräche im Anschluss an die Aufstellung.

Informationen und Termine erhalten Sie auf telefonische Anfrage.

Zum Setting

Wir sehen Familienaufstellungen nicht als ein „Allheilmittel“, mit dem quasi im Schnelldurchlauf gravierende psychische, soziale oder körperliche Probleme auf wundersame Weise gelöst werden können. Gleichzeitig schätzen und achten wir jedoch auch die tiefgreifenden Veränderungsprozesse, die in der Aufstellungsarbeit möglich sind und die wir selbst immer wieder erleben und begleiten durften.

Wir fühlen uns als Aufstellungsleiter in erster Linie dem Wohlergehen und der Gesundheit unserer KlientInnen verpflichtet. Unser oberstes Ziel ist es, die Wahl- und Handlungsmöglichkeiten des / der KlientIn hinsichtlich einer erfüllenden Lebensgestaltung zu erhöhen.

Um unserem eigenen Anspruch an Qualität und Verantwortlichkeit gerecht zu werden und uns von der großen Zahl von unseriösen Anbietern auf dem Markt abzugrenzen, haben wir folgende „Qualitätskriterien“ für die Aufstellungsgruppen eingeführt:

  • Voraussetzung für die Teilnahme für Nicht-KlientInnen an einer Familienaufstellung ist ein persönliches Vorgespräch sowie i.d.R. zwei Nachgespräche im Anschluss an die Aufstellung bei einem der Aufstellungsleiter. Die Nachgespräche können bei therapeutischer Anbindung reduziert werden oder ganz entfallen.
  • Wir empfehlen die zeitgleiche Anbindung an einen / eine TherapeutIn.
  • Wir empfehlen vor einer eigenen Aufstellung die mindestens einmalige Teilnahme als StellertreterIn, um uns, unsere Arbeit und das Setting kennen zu lernen.
  • Wir behalten uns vor (auch nach einem bereits erfolgten Vorgespräch), einzelnen Personen die Teilnahme an einer Familienaufstellung zu verweigern, insb. beim Vorliegen schwerer psychiatrischer Auffälligkeiten, bei drohender Dekompensation in akuten Krisen oder bei überzogenen Erwartungen / Heilswünschen des / der TeilnehmerIn.
  • Wir bieten einen kompetenten, vertrauensvollen und wertschätzenden Gruppenrahmen, getragen von gegenseitigem Respekt und dem Wunsch nach persönlicher Entwicklung des / der Einzelnen.
  • Wir wünschen uns die Bereitschaft, sich auf eigene Themen einzulassen und zu eigenverantwortlichem und reflektiertem Handeln während und im Anschluss an die Seminare.